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Jugendherberge Saanen

  • Beton
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  • Kultur
  • Realisiert
  • Stein
  • Suburban
  • Wohnen
Arcollage Jugi Saanen 1
Arcollage Jugi Saanen 3
Adresse

Davidsmatte, Saanen

Bauherrschaft

Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus

Auftragsart

Wettbewerb

Planung

2011–2012

Ausführung

2013–2014

Planungsteam
  • Bürgi Schärer Architekten / Arcollage, Bern
  • HMS Architekten, Spiez
  • Diggelmann & Partner, Bern
  • Indermühle, Thun
  • Hanimann, Zweisimmen
  • Zurfluh Lottenbach, Luzern
  • bbz landschaftsarchitekten, Bern
Label

Minergie-P-ECO

Fotos

Alexander Gempeler, Bern

Adresse

Davidsmatte, Saanen

Bauherrschaft

Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus

Auftragsart

Wettbewerb

Planung

2011–2012

Ausführung

2013–2014

Planungsteam
  • Bürgi Schärer Architekten / Arcollage, Bern
  • HMS Architekten, Spiez
  • Diggelmann & Partner, Bern
  • Indermühle, Thun
  • Hanimann, Zweisimmen
  • Zurfluh Lottenbach, Luzern
  • bbz landschaftsarchitekten, Bern
Label

Minergie-P-ECO

Fotos

Alexander Gempeler, Bern

Typische Elemente des Saanenländer Hauses und der Umgang mit der Topografie werden im Neubauprojekt für die Jugendherberge Saanen neu interpretiert. Mit einer präzisen Verortung und asymmetrischen Ausformulierung reagiert das Gebäude auf den spezifischen, von starker Bautätigkeit geprägten Ort. Das Zentrum der Fassade wird aus der Mitte verschoben, die perspektivische Wirkung dadurch verstärkt. Das Hauptvolumen öffnet sich so zum offenen Raum Richtung Saanen und zeichnet den Eingangs- und Aufenthaltsbereich aus und wird zu einem erkennbaren Zeichen im Siedlungsgefüge.

Arcollage Jugi Saanen 10
Arcollage Jugi Saanen 2
Arcollage Jugi Saanen 4
Arcollage Jugi Saanen 5

Detailbeschrieb

Die Charakteristiken der traditionellen Aussen- und Zwischenräume werden übernommen. Ein Knick im Grundriss unterstreicht den wichtigsten Aussenbereich unter dem Giebelvordach und stärkt das Raumgefühl der Geborgenheit. Die Zwischenzonen unter den traufseitigen Lauben und Vordächern werden über Wandauskragungen, ein vertikales Schalungsbild sowie raumhaltige Tür- und Fensteröffnungen abstrahiert und vermitteln mit den vorgelagerten Spiel- und Aufenthaltsbereichen zur Landschaft.

Der von starken Schalungsfugen gezeichnete Betonsockel mit Lochfenstern kontrastiert und verbindet gleichzeitig in der Oberflächentextur mit der feinen Holzschalung und einer bänderartig zusammengefassten Befensterung in den Obergeschossen. Die innenräumliche Gliederung nimmt die in der Situationslösung sichtbare Haltung auf und spielt mit der Dynamik von offenen und geschlossenen Bereichen und schafft Bezüge in die Nähe und Weite. Die Räume sind in unterschiedliche Nutzungszonen mit differenzierten Öffentlichkeitsgraden gegliedert: Das Erdgeschoss mit dem Eingangs- und Gemeinschaftsbereich, die Obergeschosse mit den Schlafbereichen mit total 160 Betten. Mit dem integralen Gebäudekonzept und entsprechender Gebäudetechnik sowie kluger Materialwahl wird der Standard Minergie-P-ECO erreicht. 

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